Tusche, Acryl, Farbstifte auf Aquarellpapier 36 x 26 cm
Kind des Roc, flußgeboren II (2011) von Martin Welzel
Online seit 25.09.2026
#Malerei
#phantastischer Realismus
#Fantasie
#Illustrationen
#Natur
Illustration zu meinem Graphic-Poetry-Buch
Kind des Roc, flußgeboren (bisher unveröffentlicht)
mehr über Graphic-Poetry unter:
https://www.martin-welzel.de/illustration/graphic-poetry/
und hier ein kurzer Auszug aus dem Werk, mit der zu diesem Bild passenden Textstelle:
"und dann beginnt die wunderbare,
die schöne Zeit:
auf seinem Floß
welches anmutig und ganz ganz langsam drehend um sich selbst
und träge Wasserläufer beobachtend
(oder waren es Wassergeher? Wassersitzer? Wasserrutscher!)
zur Abwechslung einmal angeln!
Das Flußlicht, dunstig, krokodilgrün, leises Plätschern
darin gleitet das Floß
lange Nachmittage voller wassertropfender Lichtreflexe,
fischflossen-abgetaucht
mit Regen oder Sonne, es ist gleich
nichts geschieht, dies ist die wahre Ruhe
das Sein-lassen des Seins
und als Verbaud wieder einmal die Angel wirft
oder auf dem Rücken liegt und tagträumt
da hört er ein leises Singen an seinem linken Ohr
und als er die Augen verdreht,
um zu schauen, was oder wer da singt:
da sieht er Nanu, die Singspinne,
ganz klein noch
ebenfalls frisch aus dem Ei gepellt
und dann beginnt eine noch schönere Zeit
denn sie werden Freunde
und reisen gemeinsam auf dem Floß
auf dem großen Mississippi
und dies ist nur ein Name für den großen Fluß
andere nennen ihn Amazonas,
Rhein, Donau, Nil, Shannon oder Möhne
auch das ist gleich ..."
Kind des Roc, flußgeboren (bisher unveröffentlicht)
mehr über Graphic-Poetry unter:
https://www.martin-welzel.de/illustration/graphic-poetry/
und hier ein kurzer Auszug aus dem Werk, mit der zu diesem Bild passenden Textstelle:
"und dann beginnt die wunderbare,
die schöne Zeit:
auf seinem Floß
welches anmutig und ganz ganz langsam drehend um sich selbst
und träge Wasserläufer beobachtend
(oder waren es Wassergeher? Wassersitzer? Wasserrutscher!)
zur Abwechslung einmal angeln!
Das Flußlicht, dunstig, krokodilgrün, leises Plätschern
darin gleitet das Floß
lange Nachmittage voller wassertropfender Lichtreflexe,
fischflossen-abgetaucht
mit Regen oder Sonne, es ist gleich
nichts geschieht, dies ist die wahre Ruhe
das Sein-lassen des Seins
und als Verbaud wieder einmal die Angel wirft
oder auf dem Rücken liegt und tagträumt
da hört er ein leises Singen an seinem linken Ohr
und als er die Augen verdreht,
um zu schauen, was oder wer da singt:
da sieht er Nanu, die Singspinne,
ganz klein noch
ebenfalls frisch aus dem Ei gepellt
und dann beginnt eine noch schönere Zeit
denn sie werden Freunde
und reisen gemeinsam auf dem Floß
auf dem großen Mississippi
und dies ist nur ein Name für den großen Fluß
andere nennen ihn Amazonas,
Rhein, Donau, Nil, Shannon oder Möhne
auch das ist gleich ..."
